05 April 2010

Joghurt selbst machen ohne Maschine

Joghurt ist gesund, denn er ist eine exzellente Quelle für Kalzium und Magnesium und hilft außerdem bei der Stabilisierung der Verdauung. Macht man seinen Joghurt dann auch noch selbst, kann man guten Gewissens loslöffeln. Schließlich verzichtet man so auf künstliche Aromen, Farbstoffe oder andere Ergänzungsmittel. Stattdessen hat man Natur pur in der Schale. So ein selbsthergestellter Joghurt ist dabei immer den probiotischen Joghurtsorten aus diversen Supermärkten vorzuziehen, die damit werben, dass sie besonders gesund für die Darmflora wären.

Und so wird’s gemacht...
Statt einer speziellen Joghurtmaschine braucht man nur ein sauberes Glas (z.b. leeres Marmeladenglas) mit Schraubverschluss. Glas mit abgekochter, noch handwarmer Milch (also etwa 38 bis 45 Grad) füllen. Milch muss nur abkocht werden, wenn es Frischmilch (oder Rohmilch) ist, wegen den Keimen. Verwendet man gleich ultrahocherhitzte und homogenisierte Milch ist das abkochen nicht mehr nötig. Die Milch sollte auch einen hohen Fettgehalt haben. Nun wird etwa einen bis zwei Esslöffel gekauften Naturjoghurt unter gemischt. Wichtig: ist dabei, das der Joghurt noch möglichst viele Joghurtkulturen enthält am besten lebende. Es gibt auch solche Joghurtkulturen zu kaufen – ich verwende immer ein Original Griechischen Sahnejoghurt der lebende Joghurtkulturen enthält und damit wird mein Joghurt super. Das Glas dann fest zu schrauben, in ein Handtuch einwickeln und dann ins Bett stellen. Eine Wärmflasche kann auch nicht schaden – denn der Joghurt mag es dunkel und warm. Wem der Joghurt im eigenen Bett nicht ganz geheuer ist, stellt das Schraubglas einfach in den auf 50 Grad vorgeheizten Backofen.
Steht der Joghurt dann im Ofen, sollte dieser unbedingt wieder ausgestellt werden. Ansonsten könnte das Glas im Backofen springen. Nach 12 Stunden hat sich die Milch dann in Joghurt verwandelt. Im Kühlschrank hält dieser sich dann, bis zu zwei Tagen. Von diesem Joghurt kann man dann einen Becher abnehmen und den nächsten Joghurt produzieren. Das kann man mit dem Ansatz
so ca. 3 – 4-mal machen. Ich esse den Joghurt gerne mit etwas Zucker, Vanille und mit Früchten (bevorzugt mit Himbeeren aus dem Glas).

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Kommentare: 2
  • #1

    Zauselleo (Donnerstag, 19 August 2010 10:29)

    Coole Idee:*)
    Schmeckt der Joghurt denn besser so?

    5. April 2010 23:28

  • #2

    leckertipps (Donnerstag, 19 August 2010 10:29)

    Hallo liebe Zausello...

    Der Geschmack ist bei seinem eigenen Joghurt nicht viel anders als wenn man einen Natur Joghurt im Supermarkt kauft. Der Vorteil ist: das du weißt was drin ist, und du beim deinen eigenen Joghurt deine eigenen Geschmacksrichtungen mischen kannst, wie z.b. mit Erbeermarmelade oder Vanille-Joghurt. Ich verwende dafür Kaba Vanille. Der ist schon gezuckert und somit erspart man sich den zusätzlichen Zucker im Joghurt. Du kannst unheimlich viel probieren, was dir am besten schmeckt ;o)


    Liebe Grüße

    6. April 2010 09:52



L E C K E R T I P P S

 FooDLover, Mama von zwei Mädchen, Tee, Gewürz und😌Küchengerät verrückt!

[wer mehr wissen möchte...]


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