25 März 2011

Frittierte Sesambälle mit süßer Mungobohnen-Paste

 

Es wurde nun auch mal Zeit dieses Rezept zuerlösen und aus der Warteschleife endlich zu entlassen, da es sich hier um ein Lieblingsrezept der Familie handelt. Diese kleinen, jedoch nicht figurfreundlichen Naschereien sind einfach nur verdammt lecker!

 

Anfangs sind diese kleinen Kalorienbomben aus unsern Lieblings Asia-Shop im Einkaufkorb gewandert. Nach etlichen Selbstversuchen, die reichlich in die Hose gingen, wollte ich schon aufgeben, bis ich durch Zufall im Netz über ein Rezept gestolpert bin, welches ich etwas abgewandelt habe.

 

Und nun gibt es, wann wir wollen, diese leckeren Sesambälle auch vom heimischen Herd und nicht nur als Stärkung nach dem Einkauf :o)

 

Sesamball mit Füllung
Sesamball mit Füllung

Mungobohnen-Paste

 

200 g geschälte Mungobohnen

200 – 300 g nach Geschmack (Kathrin: 220 g Zucker*)

1 Essl. Vanillezucker oder ein paar Tropfen V-Aroma

Wasser zum Kochen

 

*Kathrin: Uns hat die Menge Zucker gereicht bei Bedarf kann es auch mehr sein, eben nach Geschmack. Zudem habe ich noch 1 Essl. Kokosraspeln zum Schluss unter die Paste gegeben, da wir auch im Original aus unserem Asia-Shop ein wenig Kokos herraus geschmeckt hatten - wer kein Kokos mag, lässt diesen weg.

 

Die geschälten Mungobohnen in einen kleinen Topf ohne Deckel geben und ungefähr so viel Wasser hinzugeben, dass 3 cm Wasser über der Oberfläche ist. Den Topf nun erhitzen und bei hoher Hitze aufkochen lassen. Wenn das Wasser über zu kochen droht, sofort die Hitze reduzieren und so einstellen, dass das ganze weiter kocht ohne über zu laufen. Wenn das Wasser fast gänzlich verdampft ist den Deckel drauf tun und auf kleinster Flamme ungefähr 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Während der ganzen Zeit die Bohnen nicht umrühren!

Nach 10 bis 15 Minuten testen, ob die Bohnen durchgekocht sind. Sie müssten jetzt weich sein. Falls nicht, noch ein bisschen weiter köcheln lassen. Wenn die Bohnen gar sind, den Topf vom Herd nehmen und mit einem Löffel die Bohnen so lange rühren, bis sie eine einzige Masse ergeben.

Nun den Zucker hinzufügen und den Topf wieder auf den Herd stellen. Bei kleiner Hitze mit einem Holzlöffel so lange herum rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und alles zu einer feinen Masse geworden ist. Die Masse nun abkühlen lassen und später zu Walnuss-großen Kugeln formen.

Quelle: Original Text Bento Lunch Blog

Klebreisteig (für ca. 10 – 12 Sesambälle)  

 

280 g Klebreismehl

187 – 190g Wasser

110 g Zucker

 

Weitere Zutaten

Sesam zum Wälzen

Pflanzenfett zum Frittieren

 

 

Den Zucker in kochendes Wasser auflösen (vom Wasserkocher reicht), Wasser auf Körpertemperatur herunterkühlen lassen.

 

In einer Schüssel das Klebreismehl geben, Zuckerwasser dazugeben. Alles zu einem geschmeidigen nicht klebrigen Teig verarbeiten.

 

Kleine Kugel formen (ca. 40 – 50 g) und bis zur Verarbeitung feucht abdecken, damit diese nicht antrocknen. Aus der süßen Mungobohnen-Paste kleinere Kugeln formen.

 

 

Klebreiskugel flach drücken und die Mungobohnen-Paste (Kugeln) damit umwickeln (den Teig dünn umwickeln, wenn er zu dick ist wird er nicht ganz gar), mit feuchten Händen zu einer Kugel formen.

 

Anmerkung Kathrin: Bein Frittieren verändern die Sesambälle ihre Form und werden noch schön rund.

 

Dann in Sesam wälzen und wie gefolgt mit dem restlichen Teig genauso fortfahren.

In Pflanzenöl auf niedrigster Stufe

(sonst verbrennen die Kugel und werden zu braun) in ca. 13 – 15 Minuten goldbraun ausbacken.

 

 

Die Sesambälle auf Küchenpapier abtropfen lassen und lauwarm aus der Hand essen - lecker!

 

Anmerkung Kathrin: Die Sesambälle schmecken nur frisch, am nächsten Tag sind die Dinger die reinste Pappe.

Daher hier die Teigmenge für nur 6 Sesambälle, je nach Größe.

 

140 g Klebreismehl

95 g Wasser

55 – 60 g Zucker

 

Bei 45g – 50 g ergibt diese Menge 6 Sesambälle.

 

 

 

Zum besseren verstehen hier eine kleine Videoanleitung aus dem Netz. Im Video wird eine rote Bohnen-Paste verwendet.

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