08 Auguste 2011

Zwetschgenkuchen oder Pflaumenkuchen oder "Datschi"

Egal wie - einfach LECKER!

Pflaum mich nicht an, du Pflaume - dachte ich, als ich über 1 kg Pflaumen entsteinte für diesen leckeren Pflaumenkuchen.

 

Pflaumenkuchen kennt jeder von seiner Omma oder Mutti....

 

Und es gibt auch zum Pflaumenkuchen viele Rezeptvariationen - da kommt es nun auf eins mehr oder weniger nicht mehr an ;o)

 

Hefeteig für 1 Blech

 

500 g Weizenmehl 550 (optional 405)

10 g Trockenhefe oder 30 g Frischhefe

5 g Salz

40 g Vollmilchpulver

50 g Butter, Zimmerwarm

100 g Speisequark 40%

200 g Buttermilch

60 g Wasser

 

Belag

 

Ca. 1 1/2 kg Zwetschken (Pflaumen)

2-3 Essl. Speisestärke

1 Teel. Zimt (nach Geschmack)

ca. 50 g Zucker (nach Geschmack, mehr der weniger)

ca. 50 ml Öl

 

......oder für Streusel

 

200 g Weizenmehl

130 g Margarine od. Butter, kalt

100 g Zucker

1 Prise Salz

1 Msp. Backpulver

2 Tropfen Butter-Vanille Aroma, wer mag

 

Für die Streusel alle Zutaten zu groben Streuseln verkneten.

 

Hefeteig

 

Alle Zutaten in der Küchenmaschine ca. 5 Minuten kneten. Teig abgedeckt bei ca. 27 °C 60 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Pflaumen waschen, entsteinen und in zwei Hälften schneiden.

 

Nach der Ruhezeit den Teig kurz durchkneten, auf einer bemehlten Arbeitsfläche nicht zu dünn (etwa Daumendick) ausrollen, Teig auf ein gefettetes Blech geben (an das Blech anpassen).

 

Speisestärke auf den Teig verteilen, Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, mit den Pflaumen belegen. Danach die Pflaumen mit dem Öl abstreichen und Zucker und Zimt bestreuen oder es werden jetzt die Streusel auf die Pflaumen gestreut.

 

Anmerkung Kathrin: Am besten erst zubereiten, wenn die Pflaumen schon auf dem Teig sind. Die Streusel sind schnell gemacht - sonst wird die Butter/Margarine im Teig zu weich, und es sind keine Streusel mehr, sondern Mürbeteig!

 

Backofen auf 200°C vorheizen. Den Pflaumenkuchen bei 180°C (je nach Ofen) 30 - 35 Minuten. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen

 

 

Kathrin: Schmeckt am besten mit einem dicken Klecks Sahne ;o)

 

 

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            Zwetschgendatschi

 

"Datschi" leitet sich vermutlich aus dem ober- und mitteldeutschen Wort "deutschen" oder "datschen" ab, das man als "tatschen", "hineindrücken" übersetzen kann (die Zwetschgen werden in den Teig hineingedrückt). In seiner ursprünglichen Variante wird der Zwetschgendatschi ohne Streusel gereicht.

 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    lisi (Samstag, 22 Februar 2014 17:17)

    Super lecker schaut der Kuchen aus-weiter so!

    LG