Zum Backen eines Brotes werden nicht allzu viele Zutaten benötigt um ein schmackhaftes Brot zu erhalten. Besonders einfach gelingen Brote aus Weizenmehl, die mit Hefe angesetzt werden, damit der Teig gehen kann. Wichtig ist, dass es in der Küche warm und nicht zugig ist, ansonsten gibt es Probleme beim Gehen des Teiges. Auch das Mehl und die Schüssel, in der der Teig eingerührt werden soll, sollten ungefähr Zimmertemperatur haben. Zusätzlich zum Mehl wird Wasser benötigt, dieses darf aber nur nach und nach zugegeben werden. Nur so kann die richtige Konsistenz des Teiges erreicht werden. Statt des Wassers kann auch Milch zugefügt werden, die Menge der Flüssigkeit richtet sich nach der Art des Mehles, denn zum Beispiel Teige aus weißem Mehl sollten eher fest sein, bei der Verwendung von Roggenmehl kann etwas mehr Flüssigkeit zugegeben werden um eine weiche Konsistenz zu erhalten. Wichtig ist zudem das Kneten des Teiges, dabei wird von rund zehn Minuten Kneten per Küchenmaschinen oder fünfzehn Minuten Kneten mit der Hand ausgegangen. Nach den Kneten muss der Teig gehen können, ein Hefeteig sollte dabei um das Doppelte an Volumen zunehmen, ein Sauerteig um die Hälfte seines ursprünglichen Volumens.
Als Zutaten für den Teig sind noch Salz und Honig oder Zucker zu nennen. Brot ohne Salz ist nicht jedermanns Sache und der Honig führt dazu, dass die Hefe besser geht, außerdem bildet sich auf dem Brot eine schöne Kruste beim Backen.

 

Backen im Brotbackautomaten oder im Backofen?

Sicherlich ist das Backen von Brot im Brotbackautomaten eine enorme Erleichterung bei der Arbeit. Viele Arbeitsgänge werden gespart, unter anderem das Kneten des Teiges. Allerdings kann bei der Verwendung eines Brotbackautomaten auch weniger schief gehen, denn die Maschinen mischt die Zutaten ausgezeichnet durch und backt anschließend das Brot. Bei der Zubereitung im Backofen müssen die Brote per Hand vorbereitet werden, das Durchkneten des Teiges kann recht mühselig sein. Gebacken werden muss ein Hefebrot zwischen 220 und 250 Grad Celsius, ein Brot aus Sauerteig wird zuerst auf höchster Stufe und dann bei mittlerer Hitze weiter gebacken. Eine Tasse heißen Wassers sollte in den Backofen gestellt werden, damit der Teig gut aufgehen kann.
Einen weiteren Vorteil hat der Brotbackautomat: Er zeigt an, wann das Brot wirklich fertig ist. Bei der Zubereitung im Backofen muss der Backende selbst dies übernehmen. Das Brot ist gut durchgebacken, wenn es beim Anklopfen der Oberfläche hohl klingt. Hefebrote können dann sofort aus dem Ofen genommen werden, Sauerteigbrote sollten im ausgeschalteten Ofen auskühlen können.

 

Fazit: Es gibt keine Entscheidung für oder gegen den Brotbackautomaten oder für oder gegen den Backofen. Der Automat erleichtert den Vorgang des Brotbackens und ist daher vor allem für die Menschen geeignet, die generell ihr eigenes Brot zubereiten möchten. Wer sich aber nur selten das Vergnügen gönnt, ein Brot selbst zu backen oder wer dies einfach nur mal probieren möchte, für den lohnt sich die Anschaffung eines Automaten nicht. Auf längere Sicht gesehen muss man allerdings auch eingestehen, dass der Automat den Vorzug eines geringeren Energiebedarfs im Vergleich zum Backofen hat. Dafür ist es nicht mehr das Brotbacken im ursprünglichen Sinne mit all den Handgriffen, die dafür notwendig sind.

 

Formen für das Brotbacken

Gerade Anfänger im Brotbacken benötigten noch nicht zwangsläufig eine besondere Form dafür, doch diese kann natürlich durchaus hilfreich sein, wenn es darum geht, ein nicht nur wohlschmeckendes, sondern auch wohlgeformtes Brot zu erhalten. Brotbackformen sind prinzipiell vergleichbar mit Formen, wie sie für das Kuchenbacken erhältlich sind, teilweise können sie auch für die Zubereitung beider Backarten verwendet werden. Als praktisch erwiesen haben sich vor allem die antihaftbeschichteten Formen, bei denen auch die Reinigung sehr komfortabel ist.
Ein Anhängen des Teiges wird so verhindert.
Brotbackformen gibt es als Kastenform oder oval, für runde Brote oder auch für Brötchen und Baguette. Zu bestimmten Anlässen im Kalenderjahr, etwa Ostern und Weihnachten, gibt es auch Brotbackformen, mit denen sich die Zubereitung von Hasen oder Weihnachtsmännern aus Brotteig ganz einfach realisieren lässt.
Brotbackformen sind bei allen Herstellern von Küchenutensilien und Geschirr erhältlich, sowohl in Ladengeschäften als auch in den Internetshops. Preislich gesehen sollte auf eine gute Mittellage geachtet werden, denn besonders billige Formen sind dies zum Teil auch auf die Anwendung und Lebensdauer bezogen.

 

Rezept zum Brotbacken

Ein sehr einfaches Rezept für einen Sauerteig lautet wie folgt:
Man nehme 400 Gramm Roggenmehl vom Type 1150 oder Type 1800, dazu einen Teelöffel Kümmel und 150 Milliliter lauwarmes Wasser. Diese Zutaten werden zu einem Brei verrührt und die Rührschüssel muss mit einem Tuch abgedeckt werden. Zwei bis drei Tage muss der Teig nun an einem zugfreien Ort bei rund

20 bis 26 Grad Celsius gehen können. Während dieser Zeit ist es empfehlenswert, alle 24 Stunden den Teig umzurühren. Ist der Brei locker und haben sich bereits Bläschen gebildet, so werden noch etwa 100 Gramm Roggenmehl und 100 Milliliter lauwarmes Wasser untergerührt. Wieder muss der Teig einen Tag lang gehen. Danach werden noch einmal etwa 200 Gramm Mehl und 200 Milliliter Wasser untergerührt. Hat sich das Volumen sichtbar um rund die Hälfte des Ausgangsvolumens vergrößert, kann es an das Backen gehen. Aus dem Teig werden dann drei Brote geformt. Wer nur ein Brot backen möchte, das am Ende ein ungefähres Gewicht von einem Kilo hat, der muss die angegebenen Zutaten einfach nur durch drei teilen. Beim Backen im Backofen gilt, dass das Blech unbedingt gefettet sein sollte.

Quelle: http://www.selbstversorger.de/htm/brotbacken.html

 

 

Was ist Backmalz?

 

Wofür brauche ich Backmalz?
In verschiedenen Foren scheint die Meinung zu herrschen, Backmalz sei u.U. für Anfänger schwierig zu handhaben (Teigkonsistenz mache Form nötig, Temperatur- u. Zeitführung sei genauestens einzuhalten, etc.) aber “Ziel ist eine Beschleunigung der Gärung, Verbesserung der Teigbeschaffenheit, Krumenstruktur, Bräunung und Rösche.

 

Backmalz ist ein Malz, der meist aus Gerste oder Weizen hergestellt wird, indem man diese auskeimen lässt, anschließend trocknet, darrt und vermahlt.Durch einen Zusatz von Backmalz zum Teig werden der Hefe leicht verwertbare Nährstoffe zur Verfügung gestellt. Ziel ist eine Beschleunigung der Gärung und Verbesserung der Teigbeschaffenheit.Bei Malzbrot wird durch Malzzusatz eine dunklere Farbe und der für dieses Brot charakteristische Geschmack erreicht.

Backmalz erhält man, wenn man Getreidekörner (z.B. Gerste, Weizen) auskeimen lässt, anschließend trocknet, darrt und vermahlt. Durch einen Zusatz von Backmalz zum Teig werden den Mikroorganismen leicht verwertbare Substrate zur Verfügung gestellt, Ziel ist eine Beschleunigung der Gärung, Verbesserung der Teigbeschaffenheit, Krumenstruktur, Bräunung und Rösche.In verschiedenen "Brötchenbackmitteln" ist Backmalz neben einer Reihe von weiteren Zutaten enthalten. Neben dem pulverförmigen Backmalz, in dem das stärkespaltende Enzym Diastase noch wirksam ist, kann man auch nichtdiastatischen Gerstenmalzsirup einsetzen (z.B. Demeter Gerstenmalzextrakt, Hersteller Linco, erhältlich in Reformhäusern, Naturkostläden oder im Online-Versand)